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Keramik Implantate – für wen, wann, warum?

Zähne dienen nicht mehr nur als Werkzeug zur Zerkleinerung von Nahrung. Als Teil des menschlichen Körpers gewinnen makellose und gesunde Zähne auch in den Bereichen Schönheit und Ästhetik immer häufiger an Bedeutung.

Ist ein Zahn und sein Umfeld erkrankt, kann dies zudem enorme Auswirkungen auf wichtige Organ- und Körperfunktionen haben. Neuralgien sowie chronische Nebenhöhlenentzündungen, Kopf-, Gelenk- und Rückenschmerzen sind nicht selten Ursache erkrankter Zähne.

Hätten Sie gewusst, dass jeder einzelne Zahn mit dem menschlichen Lymph- und Meridiansystem verbunden ist? Die Entzündung eines Zahns oder des umliegenden Kieferbereichs kann also immer zu Störungen des Funktionskreises führen. Ebenso verhält es sich bei toxischer Belastung, wie es nicht selten bei Amalgam der Fall ist.

Keramik Implantate ermöglichen die metallfreie Implantologie

In der modernen Implantologie steht Keramik als Werkstoff für Zahnimplantate zur Verfügung. Keramik Implantate aus Zirkonoxid weisen nämlich nicht nur im ästhetischen Bereich ganz hervorragende Eigenschaften auf. Vielmehr überzeugen sie durch ihre nichtmetallischen Eigenschaften und ihrer Festigkeit im Vergleich zu Implantaten aus Titan. Wachstumstendenzen des Zahnfleisches sowie die perfekte biologische Integration weisen Keramik Implantate aus Zirkonoxid als langlebigen Zahnersatz aus.

In ihren positiven Eigenschaften ermöglichen Keramik Implantate zudem die optimale und ästhetische Formung des weichen Gewebes. Ihre geringe Affinität in Bezug auf Plaque sowie die hermetisch verschlossene Verbindung zwischen Keramik Implantat und Abutment verringern möglichen Entzündungen um ein Vielfaches.

Keramik Implantate: Perfekter Zahnersatz dank Computertechnologie

Im Gegensatz zu früher werden die Aufbauten der Keramik Implantate heutzutage mittels modernster Computertechnologie individuell gefertigt. Diese moderne Technologie macht es möglich, dass der jeweilige Implantataufbau perfekt auf die umliegende Zahn- und Zahnfleischregion angepasst werden kann.

Diese Aufbauten für Brücken und Kronen werden dazu im ersten Schritt virtuell entworfen und per Roboter im CAD / CAM Verfahren hergestellt. Im Ergebnis erhält man anatomisch geformte und individuelle Abutments. Diese entsprechen der individuellen Zahn- und Zahnfleischarchitektur des jeweiligen Patienten.

Die Abformungen der Zahnimplantate können oft ohne Abformpfostenerfolgen. Die Herstellung von patientenspezifischen Aufbauten, die auf die Zahnimplantate aufgebracht werden, lässt sich hierzu mittels Scanbodies realisieren. Diese werden – in vielen Fällen standardisiert – direkt beim Setzen der Zahnimplantate aufgeschraubt.

Moderne Implantologie mit Hilfe der digitalen Volumentomographie (3D)

Die in den Scanbodies integrierte Scannercodierung liefert der Computertechnologie alle benötigten Daten des Zahnimplantates. Dazu zählen im Einzelnen Daten wie: Implantattyp, Tiefe, Durchmesser sowie die dreidimensionale Positionierung im Kiefer.

Anhand der Daten, die der Scanbody dem Computerprogramm übermittelt, wird ein Modell gefertigt. Nach Herstellung des fertigen Abutments kann ein erfahrener Zahntechniker einen ästhetischen, anspruchsvollen und langlebigen Zahnersatz herstellen. Abschließend gliedert der Zahnarzt die fertigen Zahnimplantate ein.