Die häufigsten Fragen zum Thema Zahnimplantate

Wie schmerzhaft ist die Behandlung?

Viele Patienten verzichten auf ein Implantat, weil sie Angst vor den Schmerzen haben. Zum einen geht es um den Eingriff selbst, zum anderen besteht die Sorge, dass es nach dem Einsetzen zu Schmerzen kommen kann. Der menschliche Kieferknochen ist nicht zu empfindlich und lässt sich hervorragend betäuben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Schmerzen zu verhindern. Häufig erfolgt dies durch eine lokale Betäubung, die Sedierung mit Tropfen, Tabletten oder Lachgas.

Auf Wunsch kann auch eine Vollnarkose erfolgen. Immer wieder gibt es trotz Betäubung Erfahrungen mit Schmerzen während der Behandlung. Ein erfahrener Zahnarzt der Implantologie kann auch hier den richtigen Weg finden. Schmerzen nach der Implantat-Behandlung sind eher selten. Der Knochen wird mit dem Implantat verschlossen, starke Schmerzen nach dem Eingriff sind daher eher die Ausnahme.

Wie lange dauert die Zahnimplantat-Behandlung?

Zuerst erfolgt eine Öffnung des Zahnfleisches durch einen Schnitt. Anschließend wird der Knochen mit speziellen Bohrern für die geplante Größe und Position vorbereitet. Teilweise wird bei der Implantologie eine individuelle Bohrschablone verwendet, so kann die Bohrung präzise erfolgen. Die Dauer der Behandlung hängt davon ab, wie viele Implantate eingebracht werden und wie schwerwiegend der Eingriff ist. Die erforderliche Zeit kann zwischen einer Viertelstunde und mehreren Stunden liegen.

Was zahlt die (gesetzliche) Krankenkasse davon?

In der Regel besteht bei einer Versorgung mit einem Zahnimplantat kein Anspruch gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung. Nur in wenigen Ausnahmefällen werden die Kosten die Kosten für die Maßnahmen der Implantologie sowie das Implantat von den Kassen übernommen. Es lohnt sich für solche Eingriffe eine Zusatzversicherung abzuschließen.

Wie lange halten Zahnimplantate?

Ein fachmännisch eingebrachtes Zahnimplantat kann 20 Jahre oder gar ein Leben lang halten. Voraussetzung dafür ist, dass die Einbringung von einem zertifizierten Zahnarzt der Implantologie durchgeführt wurde. Die verwendeten Materialien wie Titan und Keramik selbst altern praktisch gar nicht. Zusätzlich ist eine gründliche Mundhygiene und Pflege des Implantates unbedingt erforderlich. Dazu gehören auch regelmäßige Kontrolltermine.

Wie lange dauert es, bis ein Implantat ein gewachsen und eingeheilt ist?

Es bedarf einer gewissen Geduld, bis die neuen Zähne voll einsatzbereit sind. Zwar kann das Zahnimplantat in manchen Fällen sofort belastet werden. Generell ist dies jedoch nicht zu empfehlen. Rechnen Sie mit einer Einheilzeit von gut 8 Wochen für den Unterkiefer, für den Oberkiefer eher mit 15 bis 16 Wochen.

Unterschieden wird dabei zwischen geschlossener Einheilung und offener Einheilung. Bei der geschlossenen Variante wird das Zahnfleisch direkt über dem Implantat vernäht. Bei der offenen Einheilung wird ein Zahnfleischformer direkt ins Zahnimplantat eingeschraubt und bleibt sichtbar.

Wann ist kein Zahnimplantat möglich?

Es gibt in der Implantologie Ausnahmefälle, bei denen auf ein Implantat verzichtet werden sollte. Dies kann bei Patienten der Fall sein, die Medikamente zur Immun-Suppression einnehmen. Während einer Chemotherapie und in den sechs Monaten danach kann keine Implantation durchgeführt werden. Bei Patienten mit Herzklappenfehler, schwerem Herzinfarkt oder Osteoporose-Patienten sollte vor einem Eingriff ein Facharzt hinzugezogen werden.

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