Präziser Kieferaufbau im zahnlosen Unterkiefer mit Hilfe der DVT.

Kieferaufbau, zahnloser Unterkiefer, das klingt irgendwie nicht gut. Vielleicht kommen einem Bilder in den Kopf, von jemandem, der einen Unfall hatte und alle Zähne dabei zerstört wurden, oder ähnliche Vorstellungen. Doch die Wirklichkeit ist weniger grausam. Hier handelt es sich eher um Fachbegriffe aus dem Bereich der Kieferchirurgie, dazu gehört auch die Abkürzung DVT. Wir werden das jetzt gemeinsam klären. Holen Sie sich eine Tasse Kaffee und lehnen Sie sich zurück, Sie erhalten hier wertvolle Informationen, die möglicherweise für Sie selbst oder jemandem in Ihrem Umfeld einmal wichtig sein können.

Was versteht man unter Kieferaufbau?

Beginnen wir also mit dem Begriff „Kieferaufbau“. Keine Angst, der Kiefer ist noch völlig intakt, hier geht es nicht um einen kaputten Kiefer. Ein sehr viel geläufigerer Begriff dafür ist „Knochenaufbau“, auch wenn dieses Wort zugegebenermaßen nicht viel freundlicher klingt, so grenzt es doch den Bereich etwas ein. Es geht also nicht um den Kiefer an sich, sondern um den Kieferknochen. Wann ist ein solcher Aufbau nötig? Vereinfacht ausgedrückt, wenn der Knochen selbst nicht mehr genug hergibt, nicht mehr genug Volumen oder nicht mehr ausreichend Festigkeit.

Dies ist zum Beispiel bei Implantationen wichtig. Dazu gleich mehr. Vorher noch die Klärung des Begriffs „zahnloser Unterkiefer“. Auch dies ist eine etwas irreführende Bezeichnung, gemeint ist damit der Zahnlose Anteil im Unterkiefer. Also wenn beispielsweise ein Zahn ausgefallen ist, oder mehrere Zähne gezogen werden mussten, beispielsweise aufgrund einer Erkrankung. In diesen Fällen steht der Patient vor der Frage, was er nun tun soll.

Implantate, die perfekte Lösung für fehlende Zähne

Das Ganze einfach so lassen, ist so ziemlich die schlechteste Idee. Von der Optik und Ästhetik mal ganz abgesehen ist es auch aus Gründen der Mundgesundheit empfehlenswert, die Lücken zu schließen und die fehlenden Zähne zu ersetzen. In den meisten Fällen entscheidet man sich heute für Zahnimplantate, einfach, weil die moderne Zahnmedizin hier beinahe Wunder vollbracht hat und gute Zahnimplantate von natürlichen Zähnen kaum noch zu unterscheiden sind, weder vom Träger selbst und schon gar nicht von seinem Umfeld.

Hat sich der Patient für ein Implantat entscheiden, muss geprüft werden, ob der Kiefer, genauer gesagt der Kieferknochen dafür geeignet ist. Hintergrund ist der Aufbau von Zahnimplantaten, die meist zweiteilig sind. Der untere Teil, der Implantatkörper wird fest in den Kieferknochen eingebracht. Das ist ein kleines bisschen so, wie wenn Sie Schrauben in der Wand benötigen, um daran etwas aufzuhängen, das belastbar sein soll. Da ist es wichtig, dass der Dübel richtig fest in der Wand sitzt und auch nach längerer Belastung nicht wackelt oder gar wieder aus der Wand rausrutscht.

Haltbare Implantate brauchen einen guten Knochen

So ähnlich ist es mit dem Implantat, damit Sie lange daran Freude haben und alles damit machen können, muss der Implantatkörper fest sitzen und sehr haltbar sein. Dann kann das Oberteil, die Implantatkrone auf den Implantatkörper aufgebracht werden, und schon ist der neue Zahn fertig. Damit die Festigkeit auch gegeben ist, muss der Knochen untersucht werden. Hier kommt es darauf an, dass der Knochen an der Stelle, an der das Implantat eingebracht werden soll, genug Volumen hat und genug Dichte oder auch Festigkeit.

Warum macht die digitale Volumentomografie (DVT) den entscheidenden Unterschied?

Hier kommt jetzt der dritte Begriff ins Spiel, die DVT oder auch digitale Volumen Tomografie. Das ist eine spezielle Diagnose Technik wie man mittels computergestützter Diagnostik ein extrem detailliertes Bild des Kiefers erhält. Dieses bildgebende Verfahren ist so genau, dass man sogar eine 3D-Darstellung der kleinsten Knochenstrukturen erhält. Moderne Volumentomographen arbeiten dabei mit sehr geringer Strahlenbelastung. Patienten sollten daher darauf Wert legen, dass die ausgewählte Klinik solche Verfahren anbietet und entsprechend ausgestattet ist.

Warum und wann kommt es zu einem Knochenverlust?

Knochen sind kein statisches Gebilde, sondern sie verändern sich kontinuierlich, nur, dass wir davon meist nichts bemerken. Unser Körper steuert ständig Auf- und Abbauprozesse im Knochen, die sich dadurch normalerweise die Waage halten. Kommt es allerdings zu Veränderungen wie beispielsweise eine Unterbelastung, kann es sein, dass sich ein Teil des Knochens zurückbildet. Ein anderer Grund für den teilweisen Verlust des Knochens kann eine starke, unbehandelte Entzündung sein, die auch den Knochen schädigen kann.

Wie genau funktioniert der Knochenaufbau?

Jetzt schlägt die Stunde des Experten. Erfahrung und Kompetenz sind hier echte Vorteile für den Patienten. Bei uns in der Klinik arbeiten zum Beispiel Fachärzte für Oralchirurgie beim Knochenaufbau. Wie genau das vor sich geht, und welche verschiedenen Verfahren und Methoden es gibt, erfahren Sie hier:
https://www.zahnkliniksaarland.de/news/knochenaufbau-fuer-zahnimplantate

Wir sind unter anderem Schwerpunktklinik für Implantologie. Zahnimplantate einbringen, den Knochen untersuchen und ggfs. aufbauen sind Arbeiten, die bei uns häufig anfallen. Wir arbeiten mit den modernsten Geräten und sehr gut ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeitern, die sich ständig weiterbilden. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, und lassen Sie sich unverbindlich beraten. Wir sind für Sie da, persönlich und individuell.